Eine Gedenkrede für Clemens von seinem Freund Tobias Baum

Dieser wunderbare Text stammt von Clemens Freund und Bandkollegen “Tobbz” Tobias Baum. Meine Mutter war schon lange auf der Suche danach und hat ihn Gottseidank wieder aus ihrem Pc ausgraben können. Vielen Dank Tobbz, du hast so schöne Worte gefunden….

Ich bin nicht gut im Reden…
Ich weiß nicht mal wie man eine Rede hält…
aber glaube die Begabung zu haben…zu erkennen
ob ein Mensch gut oder Böse ist
ob ein Mensch ehrlich oder unehrlich ist
ob ein Mensch wahrhaftig oder unwahrhaftig ist

Clemens Ostermann war alles.. er war gut, er war immer ehrlich und… er war.. wahrhaftig
aber er war noch sehr viel mehr – sein gütiges Herz, seine enorme Persönlichkeit, seine unendliche Leidenschaft zur Musik machten ihn zu dem was er ist.

Es gab nur wenige Menschen die ihn wirklich kannten, er hat sich nicht jedem Menschen geöffnet
aber wenn er es zuließ, konnte man sich in seiner Liebenswürdigkeit baden und fühlte sich in seiner Nähe wohl und geborgen.
Dass er Musiker, Schauspieler und von Kopf bis Fuß Künstler war, brauch ich wohl nicht zu erwähnen
und da bekanntlich die Kunst, einem den Weg zum Himmelreich ebnet, ist Clemens Victor wie der Name sagt, bestimmt sanft und siegreich in das Reich des Herren übergegangen.

Es erfüllt mich mit Stolz und Freude einen Menschen wie Clemens zu meinen engsten Freunden zählen zu dürfen. Er inspirierte mich stets und zeigte mir wie spannend das Leben sein kann

Oft kommt mir das Leben wie ein dumpfer Schlaf vor, aus dem wir, wenn es zu Ende geht, aufwachen und uns wie “neugeboren” fühlen.
Clemens ist aufgewacht.. Er hat ein kleines Nickerchen gemacht und tanzt jetzt bestimmt quietschlebendig dort oben herum und hat uns einen Platz neben ihm gesichert.

Ich wünsche seiner Familie und allen Beteiligten, aus diesem Glauben Kraft zu schöpfen und sich an die schönen Momente mit Clemens zu erinnern..

Er war wie ein Bruder für mich.. ich werde ihn nie vergessen

Tobias Baum dein „ Tobbz “ von einshoch6

Beda und Poldi 1916 – von Michael Ostermann

Etwas gänzlich anderes als die geistlichen Lieder oder die Sinfonie der Anbetung hat der Papa 2000/2001
mit Beda & Poldi vom Stapel gelassen.
Ein Schauspiel mit Musik aus der Wiener K&K Zeit. Es geht um zwei jüdische Musiker und Kabarettisten, die von der blühenden Hochzeit der Wiener Kultur um die Jahrhundertwende bis zum Holocaust (fast) alles mit(üb)erleben…angelehnt an den Komponisten und Kabarettisten Hermann Leopoldi (1888-1959) und den Librettisten und Schriftsteller Fritz Löhner- Beda (1883-1942 Auschwitz)

Die Demoaufnahmen von einigen Liedern aus dem Stück sind 2001 mit Musikerfreunden in einem Münchner Privatstudio entstanden und Papa himself gibt den frustrierten Komiker Poldi, der in “geh hol es doch der Kuckuck” von der Kabarettbühne hinunter in eine hoffnungslose Zeit blickt und sich ein Ende de K&K Donaumonarchie herbei wünscht.

mehr Informationen über Beda & Poldi….
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“to Tata” ein Lied von Clemens Ostermann

“to Tata” ist eine traurige Geschichte über seine Urlaubsliebe Tata, die Clemens im Dezember 2004 in Thailand kennengelernt hat. (Clemens kam zwei Tage vor dem Tsunami nach Deutschland zurück). Er ist ein halbes Jahr später noch einmal nach Bangkok zu ihr gereist aber es hat nicht funktioniert, die Unterschiede waren zu gross. Sein Lied (das er streckenweise in einen umfunktionierten Kopfhörer eingesungen hat, weil sein Mikro kaputt war) erzählt die ganze Geschichte selbst.

Amanda

Ein absolut wunderschönes Liebeslied für das Mädchen Amanda, das Clemens nur aus der Ferne kannte.
Nachdem sie das Lied dann gehört hat, ist die Ferne ziemlich schnell in die Ferne gerückt.
Er musste während er es ihr vorgespielt hat aus dem Zimmer gehen, weil er sich so geschämt hat.
Gesang, Trompete, Flöte, Cello, Bass hat er alles selbst eingespielt…

My Wave

Mein Lieblingslied vom Clemens, auch wenn mich sein hauptsächlich nächtens angelegter Entstehungsprozess in unserer Lindwurm-WG fast in den Wahnsinn getrieben hätte ;-) (und auch die Anna). Dafür hatte er mit seiner Zweitschwester Merit eine Mordsgaudi beim Aufnehemen der Operneinlagen! “The drummer gives that precious fill”

3 Lieder aus den 12 Geistlichen Gesängen von Michael Ostermann

In den letzten 10 Jahren hat Michael Ostermann sich intensiv mit der Komposition geistlicher Musik beschäftigt. Neben den 12 geistlichen Gesängen für Mezzosopran, Bass und Klavier (2006), die auch verschiedenenorts erfolgreich aufgeführt wurden und die wir 2007 aufnehmen konnten, entstand eine ganze Sinfonie der Anbetung für Mezzosopran, Bass, Orchester und Chor. Bis jetzt wurde sie leider noch nicht realisiert.

Lied 1: “Wo du hingehst” (von Michael Ostermann)

Lied 2: “Was auch immer kommt von Deiner Hand”…. (von Michael Ostermann)
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Erinnerungsseite für Michael Ostermann

Liebe Freunde und Familie von Michael Ostermann,

wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn ihr uns eure Erinnerungen, Anekdoten und Erlebnisse mit dem Vatter Ostermann auf diesem Blog mitteilen würdet. Ihr könnt unter die Artikel, die auf Michaels Seite erscheinen Kommentare schreiben oder uns einfach Texte zumailen, die wir dann in eurem Namen veröffentlichen….

“Entrado Se” von Michael Ostermann, gesungen von Merit Ostermann und im Chor Ruth und Clemens, aufgenommen und gemischt von Robin Auld

Nachruf für Michael Ostermann von Henny Lock-Ostermann

Mein lieber Michael

Kennengelernt haben wir uns am Theater, zwei Bayern im hohen Norden Deutschlands. Mir war seit meiner Jugend klar, dass ich nur einen Musiker heiraten würde. Und eines Tages kam ein junger Dirigent namens Michael Ostermann aus dem heimatlichen Süden in mein Theater spaziert. Nach den ersten gemeinsamen Proben , du hast versucht, der singenden Schauspielerin die Noten beizubringen, war da schon mehr als Sympathie vorhanden … Continue reading

bapbap Musikvideo zu einem der früheren Songs von Clemens

Das Video ist im Sommer 2005, im Rahmen meiner Ausbildung beim BR entstanden. Ich wollte als Projekt das verrückte bapbap-Lied von meinem Bruder umsetzen, er hatte auch Lust darauf, d.h. wir mussten nur noch einen Haufen Freunde dazu überreden mitzumachen und sich nicht zu ernst dabei zu nehmen. Die tollen Fotos vom Dreh hat der Calle geschossen und Clemens ist bei dem todesmutigen Sprung von dem Holzpflock gottseidank unverletzt davon gekommen. Und hier das Video:

Für Clemens

Liebe Menschen, die den Clemens immer noch sehr vermissen, ihn geliebt
haben, mit ihm befreundet waren, oder ihn nur flüchtig gekannt haben und
trotzdem oft an ihn denken müssen.

Wir versuchen endlich, alles was der Clemens hinterlassen hat an Musik, Videos,
Fotos und kuriosen Texten nach und nach zu veröffentlichen. Es wäre
nämlich geradezu unverantwortlich, diese grossartigen Machwerke der
Öffentlichkeit vorzuenthalten!
Ausserdem soll jeder, der Geschichten, Anekdoten, Erlebnisse oder Träume
mit dem Clemens zum Besten geben, oder einfach etwas loswerden will, zu
Wort kommen.
Ich hoffe, dass es euere Erinnerungen wieder lebendiger werden lässt und auch die Freude an dem grandiosen Menschen Clemens neu entfacht. An seiner Liebe zum Leben, zur Natur und Musik, seinem Humor, an seiner Lust zu leben, die er immer gezeigt hat und die in so vielen seiner Lieder und Videos steckt…

Clemens auf Kreta 2006

Clemens auf Kreta 2006

Familie Ostermann in der Presse (in Arbeit)

Merit Ostermann in der Presse:

“…und zunächst mit Gustav Mahler. Dessen fünf Vertonungen von Texten Friedrich Rückerts ließen Merit Ostermanns Mezzosopran in seiner ganzen Ausdrucksweite zur Geltung kommen, tragend noch im weltfernen Pianissimo, kraftvoll ausschwingend, aber auch höchst flexibel in den humoristischen Passagen.” (Wiesbadener Kurier)

“…phänomenal das Frauen-Terzett von Lydia Easley (Marschallin), Emma Pearson (Sophie) und Merit Ostermann (Octavian). Letztere auch physiognomisch eine Idealbesetzung für eine Sängerin, die einen Mann mimt, der in der Handlung wiederum eine Frau mimt. Das Spiel mit der Realitätsoberfläche war hier auf die Spitze getrieben.” (Frankfurter Rundschau)

“Merit Ostermann (Mezzosopran) fühlte sich in der Rolle der von den Männern umschwärmten Uhrmacherfrau sichtlich wohl. Spielerisch leicht wirkte all dies.” (Augsburger Allgemeine)

http://www.augsburger-allgemeine.de/friedberg/Stadthalle-verwandelte-sich-in-ein-Opernhaus-id3902986.html

 

Henny Lock-Ostermann in der der Presse:

“Die erfahrene Schauspielerin Henny Lock-Ostermann findet den richtigen Ton.” (Süddeutsche Zeitung)

“Henny Lock-Ostermann, führte das Publikum charmant durchs Programm.” (Merkur Online)

 

Ruth-Maria Ostermann in der Presse:

“Begeisterung erntete auch Ruth Ostermann als Solistin. In Vittorio Montis „Csardas“ ließ sie zur väterlichen Klavierbegleitung den Bogen temperamentvoll über die Saiten sausen und zeigte sich als wahre Teufelsgeigerin.” (Merkur Online)

“Gerald Fuchs besitzt außergewöhnliche Geigen. Gebaut wurden sie aus dem Holz des Dachstuhls der Münchner Frauenkirche. […] Dann trifft er zufällig Geigerin Ruth Maria Ostermann. Sie gründet das Domgeigentrio, eigens dafür, um Gerald Fuchs seinen Herzenswunsch zu erfüllen.” (Bayrischer Rundfunk)

“Die junge Frau war bereit, ein Ensemble ins Leben zu rufen, um die Domholzgeigen wieder zum Leben zu erwecken.” (Süddeutsche Zeitung)

 

Michael Ostermann in der Presse:

http://www.merkur-online.de/lokales/dachau/landkreis/neuer-chorleiter-beim-gesangverein-indersdorf-563270.html

http://www.merkur-online.de/lokales/dachau/markt-indersdorf/schmachtfetzen-wiener-schmaeh-barock-1259378.html